Die Abteilung Tennis

Chronik der Tennisabteilung

Es begann alles im Jahr 1974. Steffi Graf wurde 5 und Boris Becker 7 Jahre alt. Beide machten ihre ersten Schritte auf dem Tennisplatz. Von der Tenniswelle, die die beiden in den 80er-Jahren auslösen würden, war noch nichts zu spüren. Tennis hatte noch den Ruf des Elitären und wurde auf dem Dorf kaum gespielt. Dennoch gab es in Heinsheim schon einige Begeisterte, die von dem Tennisvirus befallen waren. Sie spielten in Urlaubshotels oder als Gäste in umliegenden Tennisclubs.

Langsam reifte der Gedanke: “Das muss doch auch in Heinsheim möglich sein!“

Doch die Probleme und Hindernisse waren riesengroß, und es stellten sich viele Fragen:

  • Sollte man einen eigenständigen Tennisclub oder eine Abteilung im TSV gründen?
  • Wie war die Finanzierung zu stemmen? Zuschüsse waren Mangelware.
  • Die Standortfrage war ein weiteres Problem.

Nach vielen Diskussionen entschloss man sich schließlich, eine Abteilung des TSV zu werden und die Nähe zur Turn­halle zu suchen.

Die vielen Vorbehalte in der Heinsheimer Bevölkerung bauten sich nur langsam ab. Im März 1975 war es dann endlich so weit. Die Gründungsversammlung der Tennisabteilung fand im legendären Café Erika statt.

Die Gründungsmitglieder damals waren Hermann Klein, Werner Lang, Armin Hartmann, Josef Frank, Erwin Müller, Werner Schädler, Reinfried Straßner, Philipp von Racknitz, Gerhard Bauer und Norbert Lang.

Zum 24. März 1975 traten die ersten Mitglieder der Tennisabteilung bei, einige davon hatten schon in umliegenden Tennisclubs gespielt.

Unter dem ersten Abteilungsleiter Erwin Müller, der nicht nur tatkräftig voranging, sondern auch Maschinen und Werkzeuge zur Verfügung stellte, wurde mit dem Bau der ersten beiden Tennisplätze begonnen.

Bild 001 Mitgliederliste 1977

Mitgliederliste 1977 (mit Mannschaftsmeldung)

Die Mitglieder der Tennisabteilung, inzwischen auf ca. 50 angewachsen, leisteten körperliche und finanzielle Schwerstarbeit. Die Aufnahmegebühr betrug immerhin 500 DM.

Umso größer war nach Fertigstellung der Tennisplätze die Begeisterung auf dem Tennisplatz. Spieleifer und Geselligkeit wurden großgeschrieben.

1977 war es dann so weit: Die Heinsheimer Tennisabteilung meldete ihre erste Herrenmannschaft zu den Medenspielen. Zu Saisonbeginn waren jedoch die Plätze noch nicht fertig, sodass die ersten beiden Spiele gleich verschoben werden mussten. Am 15. Mai 1977 war das erste Punktspiel der Herrenmannschaft in Kirchhardt.

Die Mannschaft trat in folgender Besetzung an: Hans Herwerth, Hajo Treder, Hermann Klein, Jürgen Weimar, Hans Peter Plitz, Werner Schädler, Achim Zeller und Andreas Frank.

Bild 002 Mannschaft 1976

Mannschaftbesetzung 1976 von links:
Jürgen Weimar, Hans Peter Plitz, Hermann Klein, Andreas Frank, Hajo Treder, Hans Herwerth, Werner Schädler

Am 22. Mai 1977 war das erste Heimspiel auf der Tennisanlage, und ab dem 23. Mai 1977 wurden die Plätze endlich für den allgemeinen Spielbetrieb freigegeben.

Der Trainingsbetrieb wurde begonnen mit Hans Herwerth und Hermann Klein als Trainer der Erwachsenen und Martina Litterer als Trainerin der Kinder.

Vom 10. bis 18. September 1977 wurden die ersten Vereinsmeisterschaften ausgetragen.

Bild 004

Bild 004 Vereinsmeisterschaften

Vereinsmeisterschaften von links:
Maria Dreiseitel, Manfred Konrad, Brigitte Weimar, Jürgen Weimar, Gudrun Kreischer,
Klaus Kreischer, Karin Lochmahr, Dieter Schiffler, Gabi Schädler, Sibylle Schiffler,
Inge Hauser, Hermann Klein, Annemarie Plitz, Hans Peter Plitz

Im April 1978 kaufte die Abteilungsleitung für 160 DM eine alte Bretterhütte, die als Clubhaus diente. Bis dahin hatte man nur eine Bretterwand als Windschutz gehabt. Am 06. Mai 1978 wurde die Hütte aufgestellt und am 23. Mai desselben Jahres kam das erste große Hochwasser. Die Hütte wurde mit langen Seilen an den Pappeln beim Fußballplatz angebunden und konnte so vor dem Wegschwimmen gerettet werden. Die Tennisplätze standen am nächsten Tag 50 cm unter Wasser. Nach dem Hochwasser stand zwar die Hütte, doch die Plätze waren ruiniert und der Zaun eingedrückt. Viele Helfer mussten die Plätze von Schlamm und Geröll befreien, um sie wieder bespielbar zu machen.

Die offizielle Einweihungsfeier der Tennisplätze fand am 12. und 13. August 1978 statt.

Am 20. August 1978 wurde das erste Damenfreundschaftsspiel gegen Stein am Kocher ausgetragen.

1979 schaffte die Herrenmannschaft bereits den 1. Aufstieg in die nächste Klasse.

Im gleichen Jahr ereilte unsere Bretterhütte ein schweres Schicksal. Ein Sturm zog seine Spuren durch das Neckartal und erwischte unsere Hütte. Diese wurde angehoben, in der Luft in alle Einzelteile zerlegt und in den Neckar geworfen. Auf dem betonierten Sockel blieb nur der mit Getränken gefüllte Kühlschrank zurück.

Nach diesem Unglück fiel schnell der Startschuss für den Bau unseres neuen Tennisheims. Wieder waren viele Hürden zu überwinden, um den Bau voranzutreiben. Doch die Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit beim Verhandeln mit den Behörden hat sich gelohnt: 1981 war das Tennisheim fertiggestellt. Endlich gab es eine fest gemauerte Gerätehütte, die aber auch als Raum für Festivitäten genutzt werden konnte.

In den Jahren 1982 und 1983 wurde der Bau eines 3. Tennisplatzes verwirklicht. Die Einweihung erfolgte am 10. September 1983. Jetzt konnte man endlich dem großen Ansturm auf der Tennisanlage gerecht werden. Im gleichen Jahr wurde die erste Damenmannschaft gemeldet.

Eine zweite Herrenmannschaft folgte im Jahr 1992, Juniorinnen im Jahr 1993, Herren 35 im Jahr 1995 und Junioren im Jahr 1996, sowie eine zweite Damenmannschaft.

Im Jahr 2000 konnte die Abteilung Tennis des TSV Heinsheim bereits ihr 25-jähriges Jubiläum feiern. Passend zum Jubiläumsjahr hatten die Herren 1, die Herren 2 und die Damenmannschaft den Aufstieg in die nächste Klasse geschafft und somit einen weiteren Grund zum Feiern geboten. Im gleichen Jahr gingen die Herren 40 1 und 2 neu an den Start.

In den Jahren 2002 und 2003 waren wieder Baumaßnahmen auf der Tennisanlage angesagt. Es gab erneut viele Widerstände zu überwinden, vor allem seitens des Wasserwirtschaftsamtes und der Baurechtsbehörde. Aber schließlich konnte man sich auf eine Lösung einigen, nämlich die Tennishütte aufzustocken. Ein lang gehegter Wunsch der Tennismitglieder konnte in die Tat umgesetzt werden, denn endlich wurden im Erdgeschoß Toiletten und eine Umkleidekabine gebaut, während im oberen Stock ein heller luftiger Gastraum entstand. Der Einbau einer Küche, eines Tresens und eine moderne Bestuhlung machten die Sache perfekt. Bei den Bauarbeiten ging der Abteilungsleiter Manfred Konrad mit fachlicher Kompetenz und viel Beharrlichkeit voran und viele fleißige Helfer folgten ihm. Mehr als 2000 freiwillige Arbeitsstunden mussten, abgeleistet werden, um das Tennisheim, so wie es heute dasteht, zu vollenden. Während die Männer fleißig beim Ausbau anpackten, waren die Frauen für das leibliche Wohl verantwortlich.

Bild 007b Umbau Hütte 2002

Umbau Tennishütte 2002

Am 20. Juli 2003 konnte bei einem „Tag der offenen Tür“ mit Sommerfest die Heinsheimer Bevölkerung den gelungenen Umbau begutachten und mit den Tennismitgliedern die Einweihung des Tennisheims feiern.

Seit 2004 wird jedes Jahr fleißig an der Verschönerung der Außenanlagen gearbeitet. Eine Boule-Bahn, Umrandungen der Tennisplätze, Wege, Grillterrasse und neue Zäune sind nur Beispiele der vielen Erneuerungen. Zuletzt wurde der Gastraum im Jahre 2021 renoviert, dieser bekam einen neuen Boden sowie einen neuen Tresen.

 

Bild 009d Gastraum mit ThekeGastraum mit Theke

2003 teilten sich dann unsere Senioren in eine Herren 40 und Herren 50 Mannschaft auf und ein Jahr später wurde unsere ersten Herrenmannschaft eine Herren 30 Mannschaft und die zweite Mannschaft wurde somit zur Herren 1.

Altershalber wechselten 2006 die Herren 40 zu den Herren 50, somit hatte man bis 2008 eine Damen, eine Herren, eine Herren 30 und eine Herren 50 Mannschaft am Spieltrieb dabei.

Ein Jahr später kam dann eine Damen 40 Mannschaft dazu und im Jahr 2010 wurde aus den Herren 50 eine Herren 55 Mannschaft.

2011 wurde dann die Damen Mannschaft abgemeldet und man ging im Damenbereich nur noch mit einer Damen 40 Mannschaft an den Start. 2015 ereilte dieses Schicksal auch unserer Herrenmannschaft, sodass nur noch eine Damen 40, eine Herren 30 und eine Herren 55 Mannschaft am Spielbetrieb teilnahmen.

Die nächste Änderung der Altersklasse ergab sich 2017, aus den Herren 30 wurde eine Herren 40 Mannschaft, dies war aber bereits ein Jahr später Geschichte, da die Mannschaft wegen Spielermangel abgemeldet wurde.

Im Jahr 2019 nahmen dann erstmals 4er Mannschaften am Spielbetrieb teil, dies waren eine Herren 55 und eine Herren 70 Mannschaft. Die Damen 40 spielten noch als 6er Mannschaft weiter.

In den Corona Jahren 2020/2021 entschieden sich die Spieler/innen nicht am Spielbetrieb teilzunehmen. Aber der Trainingsbetrieb wurde unter den Vorgaben der Corona-Regeln aufrechterhalten.

2022 war es dann wieder so weit, man nahm mit einer Damen 40, einer Herren 55 und einer Herren 70 Mannschaft am Spielbetrieb teil. Allerdings waren es nun alles 4er Mannschaften.

Im darauffolgenden Jahr wurde aus den Herren 55 eine Herren 60 Mannschaft und mit diesen drei Mannschaften Damen 40, Herren 60 und Herren 70 nehmen wir seit 2023 am Spielbetrieb teil.

Fehlen darf nicht, dass die einzelnen Mannschaften auch immer mal wieder auf- und natürlich auch leider abgestiegen sind. Wobei die Aufstiege viel schöner sind.

Höchste Spielliga für den TSV Heinsheim war die 1. Bezirksliga im Jahr 2013 durch die Herren 30 Mannschaft.

Immer wieder hatte man mit dem Hochwasser zu kämpfen. In den Jahren 1990, 1993 und 1994 stand das Wasser bis zur Tennishütte. Besonders verheerend waren die Schäden nach dem Hochwasser im Jahr 1993. Auch in den Jahren 2013 und 2024 war es denkbar knapp und es fehlten nur einige Zentimeter, dann wären die Tennisplätze wieder überflutet gewesen.

Bild 011a Hochwasserschaden 1993

Hochwasserschäden 1993

Bild 011b Hochwasser 2024

Hochwasser 2024

 

Abteilungsleiter chronologisch

Jahr 1. Abteilungsleiter 2. Abteilungsleiter 3. Abteilungsleiter
1975 E. Müller    
1976 - 1977 E. Müller G. Bauer  
1978 - 1981 E. Müller    
1982 H. Klein M Schiedt  
1983 W. Schädler H. Klein  
1984 - 1989 N. Lang H. Klein  
1990 W. Blas H. Klein  
1991 - 1992 W. Blas M. Konrad  
1993 - 1994 W. Blas M. Gysinn  
1995 - 1996 W. Blas U. Fischer  
1997 - 1998 M. Konrad B. Paulman  
1999 M. Konrad B. Paulman R. Rath
2000 - 2009 M. Konrad B. Paulman  
2010 - 2011 M. Konrad C. Abel  
2012 -  A. Lang C. Abel B. Ludwig

Tennis und mehr….

Neben dem Tennisspielen in der Medenrunde waren in den mehr als fünf Jahrzehnten des Bestehens der Tennisabteilung des TSV viele andere Aktivitäten angesagt.

In den 90er-Jahren gab es regelmäßig Straßen- und Gerümpel Turniere auf der Tennisanlage. Aktive Tennisspieler, Freizeitspieler und Nicht-Tennismitglieder haben sich zu Mannschaften zusammengefunden und jeweils eine Woche lang um einen Wanderpokal und um die Ehre gekämpft. Ob es beispielsweise der Nachtigallenweg, West-, Gundelsheimer- oder Kesselwiesenstraße war, alle Beteiligten hatten ihren Spaß. Sinn und Zweck dieser Aktionen war, die Heinsheimer Bevölkerung für den Tennissport zu begeistern und neue Mitglieder zu gewinnen.

Viel Zuspruch und Begeisterung fanden auch immer die Sommerfeste unter einem bestimmten Motto. Ob Karibische Nacht, Italienische oder türkische Nacht – der Vergnügungsausschuss ließ sich immer etwas Originelles einfallen.

Beim Fitness-Dreikampf bzw. Heinsheimer Fitness-Triathlon in den Jahren 1995 bis 1998 und 2000 kamen die Sportler von nah und fern, um sich sportlich zu messen. Die Organisation und Durchführung war für die Tennisabteilung eine große Aufgabe, die Dank der vielen Freiwilligen immer prima bewältigt wurde.

Die Tennissaison läuft von Mai bis spätestens Oktober.

Zum Ausklang der Saison wird traditionell ein Oktoberfest mit wechselndem Essensangebot gefeiert.

Und auch Tennis und Boule darf dabei nicht fehlen.

Damit man sich über Winter nicht ganz aus den Augen verliert, wird schon viele Jahre lang ein Ausflug in der tennisfreien Zeit organisiert.

Anfangs waren es Wanderungen in die nähere Umgebung nach Bad Wimpfen, Hohenstadt, Bad Rappenau und ins Fünfmühlental, danach folgten Ausflüge auf den Katzenbuckel, nach Karlsruhe mit Besichtigung der Brauerei Höpfner und nach Esslingen in die Sektkellerei Kessler sowie nach Bad Mergentheim zum „Wildpark“.

Beliebt waren die Besuche auf die Weihnachtsmärkte Miltenberg, Öhringen, Esslingen, Ludwigsburg sowie die Seeweihnacht am Breitenauer See. Im Herbst 2023 ging es nach Stuttgart auf den „Blaustrümpflerweg“.

Bild 015a Katzenbuckel 2006

Winterausfahrt zum Katzenbuckel 2006

Bild 015d Wanderung Blaustrümpflerweg

Wanderung Blaustrümpflerweg

Nach der Medenrunde, entweder zu Beginn oder am Ende der großen Ferien, hieß es ein paar Jahre lang „Pack die Badehose ein und hol das Zelt heraus. Wir wollen campen gehen!“

Begonnen hat alles mit einer Kinderfreizeit im Hirschfeldpark. Ein paar Tenniskinder mit Betreuern machten sich per Fahrrad auf nach Oedheim zum Hirschfeldpark. Dort wurde ein Wochenende lang mit viel Spaß gezeltet.

Im Jahr darauf war die Radtour schon länger, und man fuhr zum Breitenauer See, um dort auf dem idyllisch gelegenen Campingplatz einige schöne, ereignisreiche Tage zu erleben.

Im Laufe der Zeit hat sich die Kinderfreizeit zu einer Familienfreizeit entwickelt, bei der Jung und Alt viel Spaß miteinander haben. In Obersulm waren wir immer willkommen auf der Tennisanlage, um ein paar Trainingseinheiten zu absolvieren. Ansonsten war Schwimmen im Breitenauer See, Tretboot oder Kajak fahren oder nur Faulenzen angesagt. Gemeinsames Kochen und Spülen stand ebenso auf dem Programm wie Gesellschaftsspiele bis in die Nacht.

Während der Wintersaison findet jeden Dienstagabend von 19 bis 20 Uhr eine Fitnessgymnastik statt. Nach dem Motto „Fit durch den Winter“ hilft Übungsleiterin Tanja Abel über die tennisfreie Zeit hinweg.

 

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Fitnessgymnastik
mit Tanja Abel

Bei dem Fest „Flussgelaunt am Neckar“ im Jahre 2000, später „Neckarfest“ ist die Tennisabteilung auch eifrig mit dabei.

Bild 018c Neckarfest 2023

Neckarfest 2023

Herausforderung Tennisanlage…

Alljährlich, sobald der Schnee geschmolzen ist und die Tage milder werden, ruft der Abteilungsleiter zum Arbeitseinsatz auf die Tennisanlage.

Viele fleißige Helfer sind jedes Jahr nötig, um die Tennisplätze bespielbar zu machen. Der alte Sand muss abgetragen werden, um dann neuen Sand wieder aufzubringen. Anschließend heißt es die Plätze walzen, wässern und auf Sonnenschein hoffen, damit die Plätze hart werden.

Sind dann die Netze wieder angebracht, fliegen auch schon bald die ersten Bälle darüber und die Tennissaison kann starten.

Aber auch die Zäune, Wege und Grünanlagen rund um die Tennisplätze erfordern jedes Jahr viel Pflege. Dank dem unermüdlichen Einsatz der Tennismitglieder wird die Tennisanlage immer schöner.

Für die Saison 2025 werden die in die Jahre gekommenen Tennisplätze durch eine Fremdfirma generalsaniert.

Tennisjugend

Bereits in jungen Jahren der Tennisabteilung hatten wir einige Kinder und Jugendliche, die von unseren Aktiven Hermann Klein, Martina und Hans Litterer Trainerstunden erhielten. 1993 konnten wir dann auch erstmals zwei Jugendmannschaften zu den Medenspielen melden.er

Eine Mädchenmannschaft AK 1 und eine Jungenmannschaft AK 4. Zwei Jahre blieben diese Mannschaften bestehen. Ab der Saison 1995–1997 spielten dann nur noch unsere Jungs.

Danach hatten wir fast 10 Jahre Stillstand bei den Jugendlichen. Erst in der Saison 2006 waren die Jungs wieder soweit und die Tennisabteilung konnte eine U14-Mannschaft melden.

In der Saison 2010 waren wir wieder in der glücklichen Lage, mit zwei Junioren-Mannschaften in die Medenrunde einzugreifen. Zu der Jungendmannschaft U18 hatten wir noch eine U16-Mannschaft gemeldet.

Unsere Kinder- und Jugendtrainer/innen waren: Anke Hess, Sandra Münz, Manfred Konrad und Jens Baier, unter der Jugendleitung von Marion Menges.

Ein Jugendtraining wurde durchgehend von Manfred Konrad angeboten.

Seit 2024 freuen wir uns über unsere neue Trainerin Alexandra Schwätter, die für die Jüngsten ein Kindertraining anbietet. Unterstützt wird sie von Nicole Scherbenske.

Bild 021a Kindertraining 2024

Kindertraining 2024

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Trainerinnen Alex und Nicole

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Freizeitgruppe 2010 von links: Joachim Hess, Günter Lutz, Bernd Paulmann, Matthias Parthe, Bruce Richards, Hans Peter Ludwig; vorne: Rüdiger Pohl, Stefan Hauck, Gerlinde Scherbenske

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Bild 022b Freitzeitgruppe 2025

Freizeitgruppe 2025 von links Christina Guckeisen, Rosi Oehler, Sabine Mäule,
Trainer Manfred Konrad, Roland Scherbenske, Philip Weimar, Trainer Jürgen Weimar

Endlich hat sich auch wieder eine Freizeitgruppe gefunden, die von Manfred Konrad trainiert wird. Hilfe beim Trainieren bekommt er durch Jürgen Weimar, Alexander Lang sowie Sandra Münz.

 

Beachvolleyball in der Tennisabteilung des TSV Heinsheim

Die Geschichte des Beachvolleyball in Heinsheim begann mit der Idee einiger Beachvolleyballbegeisterten, die diesen Sport häufig in südlichen Urlaubsregionen mit viel Spaß ausgeübt haben.

Aufgrund der schönen Lage des Tennisgeländes am „Heinsheimer Neckarstrand“ konnte die Örtlichkeit für ein Beachvolleyballfeld auf dem Tennisgelände nicht besser sein.

Durch eine großzügige Spende des Geschäftsführers der Firma CFH, Dirk Spengler, sowie durch Zuschüsse der Stadt Bad Rappenau und dem Badischen Sportbundes konnte unser Beachvolleyballfeld realisiert werden. Im Juli 2016 hat die Firma Ostberg das Volleyballfeld errichtet.

Im nächsten Jahr erfolgte auch die Gründung der Sparte Beachvolleyball, welche der Abteilung Tennis angehört. Als erster Sportwart der Sparte Beachvolleyball wurde Luca Keicher gewählt, der bis heute das Amt bekleidet.

Bild 023 Beachvolleyballfeld

Beachvolleyballfeld

In den darauffolgenden Jahren erfreute das Beachvolleyballfeld Hobbyspieler von Jung bis Alt. Häufig wurden an den Sommerwochenenden mit mehreren Familien gespielt. Auch unter der Woche etablierte sich die ein oder andere Hobbymannschaft. Auch andere Abteilungen des TSV, wie zum Beispiel das Männerturnen, nutzten das Feld regenmäßig für ihr Sommertraining.

Im Juli 2019 veranstaltete die Sparte Beachvolleyball ein öffentliches Beachvolleyballturnier. Mit Unterstützung der Tennisabteilung wurde die Verpflegung der Mannschaften mit Grillwurst, Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken bestens organisiert.

Bei strahlendem Sonnenschein spielten insgesamt 5 Mannschaften im Turniermodus gegeneinander. Die Gewinner durften sich über großartige Sachpreise, gesponsert durch die Firma CFH, freuen.

Die Corona-Zeit ging auch am Beachvolleyball nicht ungestraft vorbei. Der Spielbetrieb wurde eingestellt und als die Auflagen beendet waren, fehlte es oft immer wieder an Spielern, um ein regelmäßiges Training anbieten zu können.

Über die Wintermonate wurde dann immer am Mittwoch um 20 Uhr in der Halle trainiert.

Das Beachvolleyballfeld wird seit Errichtung jedes Jahr im Frühjahr für die Saison startklar gemacht. Im Herbst wird das Feld winterfest gemacht. 

Das starke Hochwasser im Juni 2024 setzte das Beachvolleyballfeld unter Wasser und verschlammte den Sand. Dank mehrere Arbeitsaktionen der Männerturner konnte das Feld aber wieder gereinigt und auf Vordermann gebracht werden.

Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläum der Abteilung Tennis wird die Sparte Beachvolleyball erneut ein Beachvolleyballturnier und außerdem erstmals in seiner Geschichte ein Jugend Beachsoccer Turnier. anbieten

Für die Zukunft hoffen die Beachvolleyballer auf zahlreiche neue Mitspieler/innen, welche das Feld am Neckar mit viel Spaß nutzen werden.

 

Boule in der Tennisabteilung des TSV Heinsheim

Die Geschichte des Heinsheimer Boule begann 2004, als der damalige Abteilungsleiter Manfred Konrad in Abstimmung mit dem Abteilungsausschuss den Zugangsweg zur Tennishütte parallel zur Straße ordentlich ausbauen ließ. Nach dem damals regulären Tennistraining am Freitag traf er sich mit Mannschaftskollegen und Boule-Interessierten zum Boulespielen auf dieser ersten Bahn.

Bald musste ein überdachter Unterstand her und auch ein Fassofen wurde gebaut, damit auch an kalten und feuchten Abenden geboult werden konnte.

Bild 027 Bouleplatz

Boule-Platz

Das Boulespiel fand immer mehr Liebhaber auch unter Nicht-Tennismitgliedern, sodass die Abteilungsleitung beschloss, 2018 eine Tennis-Unterabteilung „Cool Boule“ zu gründen. Abteilungsfremde Mitglieder mussten sich passiv in der Tennisabteilung anmelden, damit das Ganze vereins- und versicherungstechnisch abgesichert war. Als erster Sportwart der Sparte Boule wurde Walter Gesele gewählt, der bis heute das Amt bekleidet.

Die Mitgliederzahl der Boule-Spieler/innen wuchs und wuchs, wodurch seitens des Abteilungsausschusses der Bau zwei weiterer Boule-Bahnen mit einer Flutlichtanlage im Anschluss an die Grillterrasse beschlossen wurde. In Eigenleistung wurden die beiden neuen Plätze im Herbst 2018 gebaut.

Zwischenzeitlich verlagerte sich das allgemeine Spielen und zusammensitzen auf den Montag.

Für das Jahr 2019 wurde das erste offene Boule-Turnier geplant. 23 Mannschaften mit insgesamt über 60 Spielern nahmen daran teil.

Drei weitere provisorische Boule-Bahnen auf dem überwachsenen Schottergelände am Neckar unterhalb des Tennisgeländes waren notwendig, um das Turnier durchführen zu können.

Bild 029b Zuschauer

Terrassenbild mit Spielern & Zuschauern

Mit dem Erfolg des Turniers konnten auch weitere Mitglieder gewonnen werden.

Doch dann kam „Corona“ und nicht nur sportlich wurde unser ganzes gesellschaftliches Leben zeitweise komplett verändert. Dieser Albtraum dauerte über zwei Jahre, in denen kein vernünftiges Vereinsleben möglich war.

Der allgemeine Spielbetrieb wurde 2022 wieder aufgenommen. Es entwickelte sich aus den gemachten Spielerfahrungen ein Grundmuster wie das Boulejahr bei uns abläuft. So gibt es Freundschaftsspiele mit Haßmersheimer oder Offenauer Boulern/innen, ein Hansi-Turnier mit Pokal (benannt nach seinem ersten Sieger Hansi Ludwig) und ein Nikolausturnier.

Das zweite offene Turnier fand sehr erfolgreich mit über 60 Teilnehmern im Juli 22 statt.

Da die Mitgliedszahlen weiter anstiegen, wurde es oft eng auf den regulären drei Plätzen. Daher diskutierte der Tennisausschuss den Bau eines weiteren Boulefeldes mit Flutlichtanlage zwischen Tennisplatz 2 und dem Beachvolleyballfeld.

Nach reiflicher Überlegung der Kosten-/Förderungs- und Kassensituation entschied der Ausschuss, das Projekt anzugehen.

Dank Unterstützung des Hauptvereins in Person von Gundi Störner kam dann die Nachricht vom Badischen Sportverband, dass unser Projekt als gut und förderungswürdig erachtet wurde. Die Stadt Bad Rappenau unterstützte unser Projekt ebenfalls im entsprechenden finanziellen Rahmen.

Im Frühjahr 2022 begannen die Arbeiten am Platz und die letzten Schichten wurden in Eigenarbeit fertiggestellt. Verantwortlicher fürs Elektrische war wie immer H.G. Lutz.

Anlässlich des Neckarfestes 2023 weihte Herr Oberbürgermeister Frei von Bad Rappenau mit ein paar Kugelwürfen den neuen Platz offiziell ein und eröffnete das gleichzeitig stattfindende Boule-Turnier.

Das dritte offene Turnier glänzte wieder mit über 60 Teilnehmern und zeichnete sich durch einen sehr entspannten Verlauf und packenden Spielen aus.

Bild 032 Siegerfoto 2024

Sieger 2024 auf der Bank Ursel und Manfred,
2. Team Müller rechts im Bild,
3. Markus, Stefan und Bruce hinten Mitte,
4. Doreen und Ingolf links im Bild

Die Zahl der aktiven Boule-Spieler/innen ist zwischenzeitlich auf über 30 Spieler/innen angestiegen. Die vier neuen Spielbahnen sind sehr beliebt und werden intensiv genutzt.


 

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